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Wenn der Fokus als Erwachsener schwer
fällt.

ADHS bei Erwachsenen - Abklärung & Therapie in Zürich & Dietikon

Fällt es Ihnen als Erwachsener schwer, Ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten, den Alltag zu strukturieren, innere Unruhe zu regulieren oder Ihr persönliches Potenzial auszuschöpfen?

 

ADHS im Erwachsenenalter ist eine reale und häufig übersehene Störung, die oft über viele Jahre unerkannt bleibt. Bei ADHS-MED begleiten wir Sie durch eine strukturierte und fundierte ADHS-Abklärung. Auf Basis einer sorgfältigen Diagnostik entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine individuell abgestimmte Therapie.

 

Wir sind an unseren Standorten in Zürich und Dietikon für Sie da.

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ADHS im Erwachsenenalter - eine oft übersehene Realität

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist keine Modeerscheinung, sondern eine wissenschaftlich gut belegte neurobiologische Störung. Ihre Ursachen gelten überwiegend als genetisch bedingt. Im Zentrum stehen Veränderungen in der Regulation der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin, indirekt auch Serotonin, die für Aufmerksamkeit, Motivation, Impulskontrolle und emotionale Regulation von Bedeutung sind.

Klinisch zeigt sich ADHS sehr unterschiedlich. Die Symptomatik kann in verschiedenen Ausprägungen auftreten und umfasst unterschiedliche Subtypen sowie Mischformen.

 

Lange Zeit wurde ADHS vor allem mit dem Kindesalter in Verbindung gebracht. Heute ist jedoch gut belegt, dass die Symptome bei vielen Betroffenen bis ins Erwachsenenalter fortbestehen. Dabei verändert sich häufig die Erscheinungsform: Die Symptome wirken oft weniger auffällig, dafür subtiler – jedoch keineswegs weniger belastend.

 

Anstelle ausgeprägter äußerer Hyperaktivität treten bei Erwachsenen häufig innere Unruhe, Reizüberflutung, Prokrastination (chronisches Aufschieben), emotionale Impulsivität oder eine anhaltende mentale und körperliche Erschöpfung in den Vordergrund.

Warum ADHS heute sichtbarer wird

Fachleute sind sich weitgehend einig: Es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass heute mehr Menschen von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) betroffen sind als früher. Vielmehr werden die Symptome heute deutlich häufiger erkannt und thematisiert. Eine zunehmend digitalisierte Lebenswelt, permanente Erreichbarkeit sowie steigende Anforderungen im beruflichen und privaten Alltag führen zu einer wachsenden Reizdichte und erhöhen den psychischen Druck.

Für Menschen mit ADHS bedeutet dies oftmals einen besonders hohen Anpassungsaufwand. Fehlen klare äußere Strukturen und steigen gleichzeitig die Erwartungen an Leistungsfähigkeit und Organisation, kann der Alltag mit ADHS erheblich erschwert werden. Dies kann sich sowohl auf das Selbstwertgefühl als auch auf zwischenmenschliche Beziehungen im privaten und beruflichen Umfeld sowie auf die individuelle Leistungsfähigkeit auswirken.

ADHS bei Erwachsenen - Symptome und Auswirkungen

ADHS im Erwachsenenalter kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen und Lebensbereichen zeigen. Besonders häufig betreffen die Symptome die folgenden Bereiche:

Aufmerksamkeit und Konzentration

  • ausgeprägte Ablenkbarkeit und erhöhte Vergesslichkeit

  • Schwierigkeiten, begonnene Aufgaben konsequent zu Ende zu führen

  • eingeschränkte Fähigkeit zur längerfristigen Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit

Impulsivität und Emotionsregulation

  • rasche, häufig unüberlegte Reaktionen

  • Stimmungsschwankungen und geringe Frustrationstoleranz

  • anhaltende innere Anspannung

Aktivitätsniveau

  • motorische Unruhe oder ein Gefühl innerer Rastlosigkeit

  • bei einigen Betroffenen auch verminderte Aktivität, Verträumtheit oder gedankliches Abschweifen

Alltag und Beziehungen

  • Schwierigkeiten bei Organisation, Planung und Zeitmanagement

  • erhöhte Belastung oder Überforderung im beruflichen Kontext

  • Missverständnisse oder Konflikte im sozialen Umfeld

Nicht selten treten zusätzlich sogenannte Komorbiditäten auf, beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Suchtverhalten oder Essstörungen. Diese Begleiterkrankungen können die Diagnostik von ADHS im Erwachsenenalter erschweren. Eine sorgfältige und differenzierte diagnostische Abklärung ist daher von besonderer Bedeutung.

Herausforderung und Potenzial

ADHS ist nicht ausschließlich mit Herausforderungen verbunden. Viele Betroffene verfügen zugleich über besondere Stärken, darunter Kreativität, Intuition, eine ausgeprägte Sensibilität, hohe Begeisterungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zum sogenannten Hyperfokus bei intrinsischem Interesse.

 

Mit einem fundierten Verständnis der eigenen Funktionsweise, geeigneten Strategien im Alltag und einer individuell abgestimmten Behandlung kann ADHS zu einer nachvollziehbaren neurobiologischen Besonderheit werden. In diesem Rahmen lassen sich vorhandene Potenziale gezielt erkennen und als wertvolle Ressource nutzen.

Therapie-Sitzung

Fachärztliche ADHS-Behandlung im Erwachsenenalter

Eine erfolgreiche Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter berücksichtigt gleichermaßen psychologische, psychotherapeutische, medizinische sowie soziale Einflussfaktoren.

Grundlage unserer Arbeit

Unsere Arbeit basiert auf:

  • einer sorgfältigen und wissenschaftlich fundierten ADHS-Diagnostik

  • modernen psychotherapeutischen sowie integrativen Therapieansätzen

  • aktuellen medizinischen Erkenntnissen

  • praxisnahen Strategien für den Alltag, den beruflichen Kontext und zwischenmenschliche Beziehungen

 

Unser Ziel ist es, Klarheit zu schaffen, individuelle Stärken gezielt zu fördern und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Für wen ist eine ADHS-Abklärung sinnvoll?

Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Sie …

  • sich bereits seit vielen Jahren „anders“ erleben und das Gefühl haben, sich stark anpassen zu müssen,

  • sich trotz hoher Motivation häufig überfordert fühlen,

  • unter Prokrastination, innerer Unruhe oder emotionaler Überreizung leiden,

  • den Wunsch haben, sich selbst besser zu verstehen und gezielte Veränderungen anzustoßen.

  • Ihre Fähigkeiten besser einsetzen und für sich nutzen möchten.

 

Eine Diagnose ist keine „Schublade“. Sie kann vielmehr entlastend wirken, indem sie Zusammenhänge verständlich macht und neue Perspektiven sowie Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

FAQ

Wir sind für Sie da.

Für Anmeldungen und Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat. Unser Team unterstützt Sie gerne bei Ihrem Anliegen und informiert Sie über die nächsten Schritte.
 

Bei Notfällen ausserhalb unserer Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Notfalldienst Ihrer Region.
Ärztetelefon: Notfallpsychiater Stadt Zürich, Tel.: 0800 33 66 55 ,

24h-Notfalldienst.

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